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Unterwegs
auf der National Fiery Foods & Barbecue
Show 2002 in Albuquerque, New Mexico Seite
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Die
geladenen Gäste hatten auf jeden Fall gut zu essen und jede Menge
Spaß.
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Es hat schon Tradition, daß am Freitagabend der Messe CaJohn und
eine Reihe befreundeter Aussteller eine zünftige Party
schmeißen. Zusammen mit Austin Slow Burn, Texas Heat Ranch sowie
Gecko Gary kochten und kredenzten John und seine Gang
sellbstgekochte feurige Speisen. Da zu gab's Freibier, was meiner
Meinung eigentlich das beste Bier ist.

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Auf früheren Messen wurde bisweilen die verschärfteste
Messekleidung prämiert. In diesem Jahr hätte es wohl ein
klares Unentschieden gegeben zwischen CaJohn and "Gecko
Cindy". Auf der Party präsentierte sie stolz ihre neuen
Stiefel mit Flammendekor.
Vielleicht
wär der große Modepreis auch an Bernie gegangen. Er hat eine
Hot-Sauce-Firma in Virginia City (erinnern Sie sich? Hier spielte
Bonanza!). Auf dem Bild hier mit einem Gast von der Bunny Ranch.
Auf dieser Ranch in Nevada gibts keine Pferde, sondern Häschen.
Und das ganz legal... |

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Scharfe Soßen nöch schärfer:
Einige Häschen haben ihr eigenes Hot Sauce Label, und
signierten - wie Edel-Playmate Sunset Thomas - an Bernie's
Messestand Flaschen für die Schlange stehenden, größtenteils
männlichen Fans.
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Während
am Freitag die Messe komplett dem Fachhandel vorbehalten
ist, ist die die Fiery Foods & Barbecue Show Samstag- und
Sonntag nachmittag auch für die Öffentlichkeit geöffnet. Und
die kommt in Strömen.
Schritt 1: Warten in der hunderte Meter langen Schlange außerhalb
der Halle.
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Schritt
2: Geduldiges Warten in der Schlange innerhalb der Halle vor den
Ticket-Schalten. Anmerkung: Drängeln und Nörgeln sind dem
Amerikaner fremd. Er wartet gelassen und freundet sich mit seinen
Leidensgenossen an.  |

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Trotz
quälenden Gedränges - Familien bringen gerne auch noch den ganz
frischen Nachwuchs im Kinderwagen mit - herrscht Super-Stimmung.
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Schritt 3: Hat man sein Ticket, nichts wie rein in die Halle.
Jetzt
möglichst alle scharfen Sachen probieren, und immer daran denken:
Pain is Good!  |

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Wer nahedran wohnt, hatte es gut, denn Cripple Creek Growers, ein
Gärtnereibetrieb aus Florida, bot vorgezogene Chili-Pflanzen zum
Mitnehmen an.
In
der eigens dafür entwickelten Plastik-Klapppackung halten sich
die Pflanzen erstaunliche vier Wochen lang.
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Weiteres
Highlight waren die Chili-Neuzüchtungen des Chili Pepper
Institute der New Mexico State University. Hier präsentiert
Danise Coon eine noch namenlose Sorte mit leuchtend-blauvioletten,
Cayenne-artigen Schoten und farblich passenden Blüten. Dr. Paul
Bosland, der Direktor des Instituts, hat sie aus Medusa-Chilis
"und irgendwas, was er im Testgarten gefunden hat"
gezüchtet, so Danise.
Hier
noch eine Detailaufnahme
der interessanten neuen Chili-Sorte.
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Wer
mehr an getrockneten Chilis interessiert war, kam bei bei Chile
Traditions auf seine Kosten. In New Mexico sind solche oft zu
Ristras geflochtenen Schoten praktisch ein Grundnahrungsmittel. |

Chilis,
die an Palmen wachsen, sind freilich eine Spezialität, die man
ausschließlich auf der Fiery Foods & Barbecue Show findet. |
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Neben
allem Eßbaren findet man auf der Fiery Foods Show stets auch
Künstler, die sich den scharfen Schoten auf unterschiedlichste
Weise widmen. Hier die Interessantesten der diesjährigen Messe. |
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Aus
irgendeinem Grund gibt es im US-Bundesstaat Washington noch mehr
Glasbläser als in Meran. Einer von ihnen ist Bob Mitchell. Er hat
sich auf mundgeblasene Glas-Chilis spezialisiert, die er in allen
möglichen Größen und Farbnuancen fertigt. |

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Die
Künstlerin Linda Paul aus Colorado widmet sich der uralten
Tempera-Maltechnik, wobei Ei als Bindemittel und gemahlene Steine
und Halbedelsteine als Farbpigmente zum Einsatz kommen. Für die
Farbe Blau dient zum Beispiel Lapislazuli, grün liefert Malachit
und natürliche grüne Erde aus dem italienischen Verona.
Linda
erzählt uns über Ausflüge in die Berge, bei denen sie auf
Gestein mit neuen Farbtönen stößt, die sie dann selbst mahlt.
Und über sündhaft teure käufliche Farbtöne - fünf Gramm
rein blaues Lapis-Pulver kosten beispielsweise zarte 1500 Dollar!
Die spezielle Maltechnik bringt die brillanten Chili-Farben
besonders gut heraus und liefert einen interessanten,
dreidimensionalen Relief-Effekt. 
Wer
Interesse an hochwertigen Kanvas-Drucken von Linda Paul's
Kunstwerken hat, sollte sich bei uns melden. |

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Ray
Silva aus New Mexico hat seinen eigenen Stil mit Chilis: Er
kreiert ausziehbare, vielseitig verwendbare Körbe auf Holzbasis.
Hierfür verwendet er eine Technik, die auf die Kolonialzeit vor
200 Jahren zurückgeht. In einem von Ray entwickelten thermischen
Spezialverfahren werden Stoffe mit Chili-Motiven aufgebracht; dann
wird die Platte spiralförmig gesägt. Im flachen Zustand ist das
geniale Teil ein Untersetzer für Töpfe etc.
Zieht
man die Ränder hoch, wird daraus ein Korb, der mit dem Bügel
fixiert wird. |

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Herzstück
der Fiery Food Shows sind die "Cooking Demos" bekannter
Chefs.
Eine
besonders "irre" Show lieferte "Insane Dave",
der erst einmal in der obligaten Zwangsjacke an den Herd
trat. Seine nette Assistentin Carin befreite ihn vom unbequemen
Stück. Womöglich ein großer Fehler, denn jetzt wurde die
TV-reife Kochnummer erst richtig wahnwitzig! |

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Bevor
Dave seine Produktlinie um die Extrem-Soße "Dave's
Insanity" startete, betrieb er ein Restaurant in San
Francisco. So ist es nicht weiter verwunderlich, daß er trotz
allen Juxes ein tolles Thai Curry Chicken zauberte; das Rezept
folgt in Kürze in der Pepperworld-Sektion "Heiße
Rezepte".
Für
weitere Kochvorführungen traten bekannte Gast-Chefs wie Jim
Heywood (Culinary Institute of America), Buddy Taylor (Gator
Hammock), sowie aus Santa Fe die Chefs Lois Ellen
Frank, Walter Whitehorse und Sam Ethridge auf. |

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Noch
ein Dave. Schlag 18:00 Uhr am Sonntag abend erklärt
Messe-Veranstalter Dave DeWitt die 14. National Fiery-Foods &
Barbecue Show für beendet.
Uns
schwirrt der Kopf. In den letzten drei Tagen haben wir so viel
gesehen, mit dermaßen vielen netten Leuten gesprochen und
hunderte Chili- und Barbecue-Spezialitäten probiert. Aber
natürlich auch gearbeitet und viele tolle neue Produkte für den
Pepperworld Hot Shop geordert. Es gäbe noch so viel mehr zu
berichten, aber fürs erste hoffen wir, daß Sie einen kleinen
Eindruck von der schärfsten Fachmesse unter der Sonne bekommen
haben ... |
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