|
|
Kalabrien
Update: Peperoncino
Festival 2004 Teil 1
|
Diamante
im Festival-Fieber
|
September
2004 - seit einem guten Jahr wohnen wir jetzt rund 1000 weiter
südlich, in Kressbronn am Bodensee. Nach Kalabrien sind's damit
"nur" noch 1500 km, und so entschlossen wir uns, Europas
heimlicher Chili-Hauptstadt Diamante wieder mal einen Besuch
abzustatten, diesmal mit dem eigenen Auto. Denn vom 8. bis 12. September war dort das
alljährliche Peperoncino Festival angesagt.
Was
wir auf unserem Kalabrien-Trip Neues entdeckt haben, zeigt
Ihnen unser Update 2004.
|
|

|

|
Am
Wochenende vor dem Festival fand in Diamante noch eine
Friedensveranstaltung statt. Doch kaum war die vorbei, stellte sich die
ganze Stadt auf ihre Hauptattraktion ein: Restaurants wiesen
unübersehbar auf ihre Menüs hin; die meisten hatten extra für
Chili-Fans Spezialangebote. So auch das schon vorgestellte Zio Rocco
- zur "scharfen Woche" (Settimana Piccante) gab's Penne
All'Arrabiata und als zweiten Gang Anchovis (Alici) mit Peperoni
geschmort zusammen mit einem Viertel Wein für faire 10 Euro.
|

|
Auch
der Riesen-Peperoncino, zu dieser Zeit das Wahrzeichen der Stadt,
war bereits zwei Tage vor dem Festival errichtet. Links im Bild
unsere schwäbischen Chilihead-Freunde Elmar und Gabi, die ebenfalls bereits das
zweite Mal dabei waren.

Kaum
ein Shop, der jetzt nicht mit Peperoncini dekoriert... |
|

|

|
 |
|
Und
natürlich orientiert sich auch die Mode am Thema scharfe Schoten.
Liebe Veranstalter: Fürs nächste Jahr schlagen wir eine
Modenschau vor!! |
|

Ein
Schmuckgeschäft präsentierte dieses hübsche Peperoncino-Bouquet.
Das merken wir uns mal als Tischdeko für festliche Anlässe.
Meinereiner fand zudem den optimalen Weihnachtsbaum fürs nächste
Fest. |

|
|
|
Auch
Café Nini, der beliebte Treffpunkt auf dem Lungomare, der
Seepromenade, wartete mit speziellen Festival-Kreationen auf, und
zwar zum Thema "Capsicum e Alco". Was Elmar hier
probiert, ist eine Art Sahnelikör mit Chilipulver drauf. Fand
nicht so unseren Geschmack. Wesentlich peppiger dagegen der
farbenfrohe Cocktail "Afro": Zitroniger Cedri-Likör mit
Prosecco, fruchtig-frisch, und richtig schön scharf von
entsprechend feurigen Peperoncini.
|
|

|
Außerdem
ist Nini für seine kreativen Eisspezialitäten berühmt. Wen
wundert es also, wenn's schon im Vorfeld des Peperoncino-Festivals
eine zünftige Eisbombe gab! Daraus fertigt man hier den
"Tartufo Afrodisia". Das Überraschende an diesem
Eisbecher: Mal ist er scharf, mal ist er's nicht... So
eine Eisbombe wäre auf jeden Fall ein schöner Schocker für jedes
Familienfest daheim :-)
|
|
Das
Festival

|
Ab
Mittwochabend war es dann endlich soweit - das
Peperoncino-Festival wurde feierlich eröffnet.
Da es in
Süditalien auch im September tagsüber noch ziemlich heiß wird,
beginnt es jeden Tag erst abends um 20 Uhr. Bei Sonnenuntergang
gelang uns gerade noch ein Schnappschuß bei Tageslicht. Dann
ging's los mit dem Probieren! |
|
Eine
typisch kalabrische Spezialität sind die in Olivenöl knusprig
fritierten getrockneten Peperoni. In lokalen Restaurants bekommt man
sie auch häufig als Vorspeise. An diesem Festival-Stand waren sie
zusammen mit einem Becher Rotwein zu haben - eine herrliche
Kombination, die wir uns drei Abende hintereinander schmecken
ließen.
|
 |
|

|

|
|
Das
Küchenpersonal des feinen Strandrestaurants Sabbia d' Oro
- dazu noch später mehr - fertigte in Handarbeit und im Akkord
kleine Gnocchi (=Gnocchetti), die leckeren italienischen Klößchen aus Kartoffelteig.
Hier wurden sie natürlich in einer peppigen Soße mit Peperoncini
und frischen Kräutern gereicht. Mhhhmmm! |
|

|

Dieser
junge Mann grillt salsiccia piccante, eine grobe
Schweinsbratwurst, gewürzt mit Fenchel und Chilis. Als
kalabrische Version des Hot Dog bekommt man sie oft zusammen mit
Broccoli im Brötchen serviert. |
|
Das
war noch längst nicht alles! Weiter
geht's auf der nächsten
Seite!
|
|
|