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Kalabrien
Update: Peperoncino
Festival 2006 Teil 2
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und noch mehr Chilis
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Schoten
diverser Sorten gabs auch - hübsch präsentiert - von der
Gärtnertei Miceli aus dem nahe gelegenen Städtchen Scalea. 
Hier
konnte man auch lernen, wie man mit Zierchilis phantasievolle
Tischdekorationen kreieren kann. Die Zweige werden dazu einfach in
Moosgummi gesteckt. |
Viva Habanero!
Neben
Produkten mit kalabrischen Peperoncini entdeckten wir diesmal auch
diverse Leckereien mit Habanero-Chilis.
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Unser
langjähriger Partner Dolci, der auch unsere Habanero-Schokolade
fertigt, stellte brandneu mit leckerer scharfer Creme gefüllte
Habanero-Pralinen vor. Bei uns bereits exklusiv im Pepperworld
Shop erhältlich! 
Am
Stand des für seine pikanten Gourmet-
Menüs bekannten Restaurants Sabbia d' Oro servierte dessen Chef Palmino
Raffo seinen neuen "Habanero-aromatisierten Thunfisch".
Siehe auch Plakat rechts.
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 Eine
weitere Habanero-Schokolade - ebenfalls schon exklusiv bei
uns im Shop zu haben - kommt von De Bondt. Anstelle gemahlener Habbis
kommen hier Stückchen kandierter Schoten zum Einsatz. Ebenfalls sehr, sehr lecker. 
"Was
ist denn die Empfehlung des Hauses?"
"Ich, mein Herr!" |
Peppige Produkte
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In
Kalabrien kokettiert man gerne mit der Wirkung von Chilis als
"Stehhilfe". Wir hoffen mal, dass dieser Anbieter
pikanter Peperoncino-Spezialitäten keinen Ärger mit dem
Hersteller der bekannten blauen Pillen bekommt ;-) Lanzelotti
bot Honig und Olivenöl aus eigener Produktion an, auch mit
Peperoncino. 
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Neues
auch bei
unseren Freunden und Geschäftspartnern von Magnifici del
Mezzogiorno: Hier spürte Renate neue
"verschärfte" Pasta-Sorten und eine äußerst leckere
Bruschetta-Würzmischung auf, ebenso ein besonders feines Olio
Santo (mit Peperoncino "aufgepeppertes" Olivenöl).
Wurde natürlich umgehend alles für den Shop geordert.
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Scharfer
Schmuck In
früheren Jahren war es nicht einfach, schönen Chili-Schmuck zu
finden. Diesmal gab es vielerorts wirklich geschmackvolle Stücke,
für jeden Geldbeutel. Hier nur ein paar Beispiele.

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Chili-Schmuck
für jeden Geschmack & Geldbeutel |
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Aufgeschnappt: Peppige Party-Ideen
Bei
unseren Rundgängen stoßen wir auch immer wieder auf interessante
Ideen, wo wir uns sagen: Das müssen wir zuhause auch mal
ausprobieren.
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Bei
uns im Shop gibts ja bekanntlich diverse Chili-Marmeladen, zum
Beispiel Habanero + Orange, Peperoncino + Erdbeere und Peperoncino
"pur". Wenn wir wieder Crépes machen, werden wir
mal die pikanten Konfitüren dazu verwenden.

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Und
wenn's für die nächste Party pikante Bruschetta-Häppchen (z. B.
mit CremaPic) oder Käsespieße gibt, wissen wir jetzt, wie man
selbige nett, praktisch und preiswert präsentieren kann: Auf
einem Kürbis!
Pfiffig
auch diese Deko-Idee vom "Ristorante Al Rudere": Schält
man eine Wassermelone (innen rot) mit einem Löffel stufenweise,
erhält man ein interessantes Muster. Dann noch Chilis drauf, und
fertig ist der Gesprächsstoff Ihrer nächsten Party! |
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Und
wie sieht das optimale Party-Fahrzeug aus? So sieht es aus! Ein
Trike auf Moto-Guzzi-Basis, mit zwei Fässern Rotwein hinten drauf. Wir
fragten uns allerdings, wie sich das Teil bei
Autobahngeschwindigkeit und halbvollen Fässern in Kurven verhält. Beim
Bestaunen des "Moto Gusti" bekamen wir eine Flasche
jenes kalabrischen Weines geschenkt, für den das Trike warb. Nett!
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Restaurant-Empfehlung gefällig?
Unsere
diesjährige Restaurant-Empfehlung ist die Osteria dei Murales in
Diamante, Corso Garibaldi 5. Nur wenige Schritte vom Lungomare in die
historische Altstadt ist die Speisekarte des kleinen Restaurants kaum zu
übersehen, zumindest zur Festival-Zeit (generell sieht's außerhalb der
Saison mit Restaurants hier ein wenig mau aus - viele haben
dann geschlossen oder eingeschränkte Leistungen). Probiert
und wärmstens zu empfehlen: Penne al Arrabiata (gut scharf), den
leckeren Auberginen-
Auflauf Parmegiana (einen Tag vorbestellen), Baccala
(getrockneter und wieder hydrierter Fisch, pikant zubereitet), und
Bandnudeln mit Miesmuscheln und frischen Steinpilzen (die Kombination klingt
ungewöhnlich, ist aber sehr lecker). Update 2007: Der Service
hatte gegenüber 2006 leider nachgelassen - hoffentlich eine
vorübergehende Schwankung.
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Angenehm
wie überall in Italien ist das generelle Rauchverbot in
Restaurants. Gerade die frisch zubereiteten mediterranen
Leckereien lassen sich daher unbeeinträchtigt genießen.
Deutschland bleibt diesbezüglich wohl noch ein paar Jahre
Neandertal... Noch
ein Tipp... "Pipi" ist hier die regionale
Slang-Bezeichnung für milde Peperone. Nur damit Sie nichts
Falsches denken ;-) Mit
den Murales im Restaurant-Namen sind die Wandmalereien
gemeint, die wir schon in früheren Beiträgen vorgestellt haben und für die Diamante bekannt
ist
(siehe hier). Durch die Seeluft verwittern
die oft kunstvollen Gemälde leider schnell, aber dafür
kommen jedes Jahr neue hinzu, sodass ein Spaziergang durch die
vielen Gassen der Stadt allein schon deswegen immer wieder
interessant ist, mal ganz abgesehen von den Chili-Balkons. |
Capsicum-Kunst

Zahlreiche
italienische Künstler widmen sich den scharfen Schoten, und so kam
diesmal eine ansehnliche Sammlung von Aquarellen zum Thema Peperoncino
zusammen, die in einer Passage ausgestellt wurde. Hier eine
Kostprobe.
Alle Jahre wieder: Das Chili-Wettessen
Was
wäre das Peperoncino-Festival ohne Campionato
italiano mangiatori di
peperoncino - die italienische
Meisterschaft im Chili-Wettessen (erfreulich, dass man sich hier
nicht als "WM" brüstet). Wie schon beim letzten Mal wurde das Ereignis
vom
TV-Sender RAI aufgezeichnet
und landesweit ausgestrahlt, dazu kam ein Riesen-Live-Publikum.
Dabei
kann man der Idee des Chili-Wettessens, bei der die ersten zwei der
zwölf Kandidaten den Löffel diesmal bereits nach 20 Gramm mit
schmerzverzerrtem Gesicht abgaben, durchaus kritisch gegenüberstehen -
zumindest aus der Sicht als "Chili-Missionare". Die Leiden der
Wettesser auf Großleinwänden hautnah mitzuerleben schreckt kulinarisch
Interessierte womöglich eher ab, selbst einmal Chilis zu probieren.
Eine Schale mit original Wettkampf-Chilischnipseln wurde jedenfalls
herumgereicht, ohne dass irgendjemand davon probierte...
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Wie
das Wettessen abläuft, haben wir
ja schon hier
ausführlich berichtet, und auch diesmal sah es nicht viel
anders aus. Wie immer wurde der Wettkampf von
Star-Moderator Gianni Pellegrino in seiner einmaligen Art
kommentiert.
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Zudem
trat Gianni diesmal mit einem komplett aus Chilischoten gearbeiteten
Indianer-Kopfschmuck an.
Der
Vorjahressieg von Mauro Ciocca mit 555 Gramm blieb unangefochten - der
diesjährige Sieger Aurelio Schiavo (rechts im Bild) schaffte
"nur" exakte 500 Gramm. Immerhin!
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Wie
immer wünschen wir dem Sieger viel Spaß am "Tag
danach".
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Zwischenstopp in Parma
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Auf
unserem Weg zurück gen Norden statteten wir noch einem weiteren
guten Freund einen Besuch ab, dem Chili-Forscher Dr. Mario
Dadomo in Parma (siehe auch hier).
Marios Spezialgebiet sind Zier-Chilis, und nicht nur damit hat er beachtliche Erfolge
vorzuweisen; hier nur eine der zahlreichen Züchtungen. 
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Tja, das wärs mal wieder...
Nun
müssen wir aber schnell nach Hause, die Arbeit wartet. Wir
hoffen, dass Ihnen unser kleiner Exkurs nach Diamante gefallen hat. Ciao,
bis
zum nächstenmal! --Harald
& Renate PS
- Leider nicht wirklich unser Auto... aber immerhin ist unseres auch rot,
und braucht nur 5,6 Liter Diesel auf 100 km :-) |
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