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Chili-Küche mit Chili-Tofu-Sandwich Wer kennt das nicht: Bei schönem Wetter will man am liebsten jeden Tag grillen, doch jeden Abend Fleisch essen soll ja dann doch nicht so gesund sein. Eine Alternative wäre da Tofu. Da Tofu selber keinen starken Eigengeschmack hat, muss man hier etwas nachhelfen. Man kann ihn räuchern (einfach bei der nächsten Chipotle-Herstellung miträuchern), marinieren, oder bei der Herstellung bereits würzen - am besten mit Chilis! Um
Tofu herzustellen, benötigt man Sojamilch, ein Gerinnungsmittel
sowie einen Presskasten, oder einen Sieb mit einem Baumwolltuch. Als
Gerinnungsmittel kann man Essig, Zitronensaft, oder am besten Nigari
verwenden (Nigari ist ein
Meersalzextrakt und das traditionelle Gerinnungsmittel bei der Tofu-Produktion).
Sojamilch
bekommt man in Drogerien oder auch schon in manchen Supermärkten. Wer
Sojamilch öfter verwenden will, also auch als Milchersatz, sollte die
Anschaffung einer Sojamilch-Maschine in Betracht ziehen. Diese
Geräte gibt es mittlerweile von verschiedenen Herstellern, und sie sind
sehr einfach zu bedienen. Die Kosten für 1 Liter Sojamilch kommen hier
auf ca. 0,15 bis 0,3 Euro (Ladenpreis für 1 Liter Sojamilch ca. 1,60 Euro).
Bei häufiger Benutzung rechnet sich das teure Gerät daher schnell. Da
wir so eine Maschine besitzen, haben wir mit der Herstellung von Sojamilch
ohne Maschine keine Erfahrung. Weiter unten aber ein Rezept, das ganz vernünftig
klingt. |
Unsere
Freunde Alex und Vero aus Notzing (Bayern) darf man getrost als
Hardcore-Chiliheads bezeichnen. Wenn sie in ihrer Freizeit nicht gerade
mit ihrem Motorrad (das sie bescheiden "Moped"
nennen) unterwegs sind, widmen sie sich den scharfen Schoten - vom
Anbau übers Kochen bis zu allerlei interessanten Basteleien. Auf
Pepperworld berichten sie darüber.
Hilfreich
bei der
Tofu-
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Und so wird aus Sojamilch Tofu: In die noch heiße Milch (sollte kurz vor dem Siedepunkt sein, eventuell erneut erhitzen) muss das Gerinnungsmittel eingerührt werden.
Den Tofu kann man jetzt wie ein Steak grillen, gewürfelt für Spieße verwenden, Jalapenos damit füllen, oder in kleine Stücke zerrupft als Ersatz für Hackfleisch als Grundlage für Burger verwenden. Es gibt ja sehr viele Rezeptvorschläge im Web - einfach mal "googeln". Bei Interesse werden wir hier natürlich auch noch weitere scharfe Tofu-Rezepte präsentieren. Die für die Tofu-Herstellung benötigte Menge Sojamilch hängt von der Sorte der Milch ab. Bei unserer selbst gemachten Sojamilch aus der Sojamaschine bekommen wir aus 140 g Sojabohnen etwa 2 Liter Sojamilch - das reicht für ein mittelgroßes Steak. Wer erst einmal erkunden will, wie Tofu schmeckt, kann natürlich auch auf ein fertiges Stück zurückgreifen, wie es inzwischen in besseren Supermärkten abgepackt zu haben ist. Selbermachen ist aber preiswerter und macht Spaß! |
Das
fertige Tofu-Steak
...
und nachher.
Mit
knusprigem Toast, Salat,
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Sojamilch (Zubereitung ohne Sojamilch-Maschine) Ca. 300g Sojabohnen in einem Sieb gründlich kalt abspülen und dann in eine Schüssel geben, mit kaltem Wasser bedecken und etwa 8 Stunden quellen lassen (über Nacht). Die Sojabohnen nach dem Quellen erneut in einem Sieb kalt abspülen. Die Hälfte der Bohnen mit 0,5 l kaltem Wasser in den Mixer geben und etwa 2-3 min sehr fein pürieren. Den Vorgang mit der zweiten Hälfte der Bohnen wiederholen. Dann etwa 2 Liter Wasser in einer großen Pfanne mit mindestens 6 Liter Fassungsvermögen zum Kochen bringen. Das Sojapüree einmischen und alles bei mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren etwa 10 min kochen lassen. Es besteht dabei die Gefahr, dass die Sojamilch bei zu starkem Erhitzen überkocht. Im Bedarfsfall den Topf kurz vom Herd ziehen. Ein stabiles Sieb über eine große, tiefe Edelstahlschüssel oder allenfalls Pfanne hängen. Die Schüssel dient dabei zum Auffangen der zu extrahierenden Sojamilch. Den Presssack oder ein großes Baumwolltuch anfeuchten und das Sieb damit auslegen. Außerdem den Presskasten mit einem ebenfalls angefeuchteten Tuch auskleiden und in den Küchentrog stellen. Die Sojamasse noch heiß etappenweise in das mit dem Presssack ausgekleidete Sieb gießen. Den Presssack aus dem Sieb entnehmen und zur schnelleren Verdrängung der Sojamilch zusammendrehen (Vorsicht, heiß!). Die Sojamasse dann mit dem Kartoffellöffel zusätzlich ausdrücken, bis möglichst alle Sojamilch ausgetreten ist. Den erhaltenen Sojarückstand im Presssack (auch Okara genannt) in eine Schüssel schütten und mit 0,75 l Wasser verrühren. Die entstehende Masse dann noch einmal in den Presssack geben und erneut so lange ausdrücken, bis keine Flüssigkeit mehr austritt. Das Okara resp. den restlichen Presskuchen dann in ein verschließbares Gefäß füllen und für die spätere Weiterverwendung aufbewahren. |
Das
Kochen ist |
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