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Gewächshaus: Saison-Verlängerung für Chilis Hauptseite Gewächshäuser sind ideal, um die wärmeliebenden Chilis zu ziehen. Mittlerweile sind wir bei unserem dritten angelangt. Diese Seiten schildert Aufbau, Stärken und auch Schwächen. |
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Teil 3: "Das Runde" März 2005 Irgendwie
hat's doch ein wenig länger gedauert, aber dann haben wir das richtige
Gewächshaus
Diesmal waren wir auch schlau genug, rechtzeitig einen kleinen Schacht auszuheben und Erdkabel, sicherheitshalber in ein Schutzrohr gezogen, zu verlegen. Ein wichtiger Schritt, falls man einmal eine Bewässerungspumpe oder Lüfter betreiben, oder das Haus im Winter womöglich heizen möchte. Inzwischen ist das Gewächshaus in Einzelteilen angeliefert worden, und sobald das Wetter es zuläßt, wird aufgebaut - gerade rechtzeitig für die wärmebedürftigen Sorten der Chili-Saison 2005 :-) April 2005 Schnee und Kälte hielten sich bis weit in den März dieses Jahr, und als im April das erste warme Wochenende lockt, beginnen wir sofort mit dem Aufbau. Die Aufbauanleitung umfaßt acht Seiten. Sie macht zum Teil einen etwas prototypenhaften Eindruck (Handzeichnungen, handbeschriftet), enthält aber in verständlicher Weise alle Schritte, die zur Montage erforderlich sind. Alle Teile sind zudem numeriert, was das Auffinden der jeweils gerade benötigten Teile erheblich erleichtert. An einem einzigen Nachmittag wurde das komplette Haus montiert:
Hier noch ein paar erwähnenswerte Details. Zum Dachfenster wird ein automatischer Fensteröffner mitgeliefert. Bei geöffnetem Fenster müssen größere Menschen aufpassen, sich nicht den Kopf am Hydrailikzylinder zu stoßen. Das Haus verfügt über ein Fenster an der Rückseite - ein Merkmal, das wir nicht missen wollten, da es ein besseres Lüften ermöglicht und schädliche Staufeuchtigkeit vermeiden hilft. Als "Goodie" bekamen wir Pflanzschalen aus dem Erwerbsgartenbau, für die auf einer Seite des Hauses ein stabiler Regalrahmen montiert wird, platzsparenderweise zweistöckig. Auf dem vierten Bild Türriegel, Rückfensterriegel und Firstverbinder. Sieht alles ein wenig nach handgefertigter Kleinserie aus, ist aber - im Gegensatz zur Mechank diverser Baumarkt-Gewächshäuser - von hervorragender Qualität. Mai 2005
An einigen Tagen rührt sich kein Lüftchen. Um trotzdem Feuchtigkeit zu vermeiden, bei der sich leicht Krankheiten ausbereiten, montieren wir den solar betriebenen Ventilator, den wir ebenfalls bei Beckmann gefunden haben. Die Solarzelle hat etwa die Abmessungen einer Vinyl-LP-Hülle und liefert genug "Saft", dass der Lüfter kräftig schnurrt und auch für eine nette Brise sorgt. Irgendwie sieht der Ventilator genauso aus wie jender, den ih damals in meinen Käfer eingebaut hatte... Nur eine Woche später dann die "Schafskälte" - selbst hier am Bodensee sinken die Nachttemperaturen zum Teil unter 5°C. Und die Chili-Pflanzen freuen sich, noch nicht draußen stehen zu müssen... Fortsetzung folgt!
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