Pepperworld Logo

Das Schärfste aus der Welt der Chili Peppers: Chilis, Peperoni, Salsa, Hot Sauce, Grillen, Kochen ...

Das Schärfste aus der Welt der Chili, Paprika & Co.

Zum Pepperworld Hot Shop - Deutschlands erster und schärfster Online Hot Shop

     Home Page

    Hot Shop

    Suchen

  Dies & Das

 Die Chili Story

 Brenn-o-meter

 Pepper News

 Chili Fun

  Kulinarisches

 Heisse Rezepte

 Grillen & Barbecue

 Die Hot Sauce Story

  Gesundheit

 Fit mit Chilis

  Botanik, Anbau

 Botanisches

 Chili-Datenbank

 Chili-Anbau

  Heisse Reisen

 Europa

 USA

 Rest der Welt

  Und dann noch ...

 Impressum/Kontakte

 Wir über uns

 English Info English Info: About this Site

 Pepperworld News
 bei Ihnen? Pepperworld Hot News auch als RSS Newsfeed!

 

Crash-Kurs für Chili-Gärtner, Teil 2:

Von der Aussaat bis zum Auspflanzen

Aussaat

Pikieren (Umsetzen)

Umtopfen in Container

Auspflanzen ins Freiland

Blüte und Bestäubung


Aussaat

Um den "Winterschlaf" der Samen zu beenden, können Sie sie für ein paar Stunden in ein Gefäß mit warmem Wasser legen. Die Samen schwerfälliger keimender exotischer Sorten gehen schneller auf, wenn man sie für 1 bis 2 Tage (nicht länger!) in Salzwasser legt. Geben Sie dazu 1 Teelöffel Speisesalz auf 1 l Wasser und verwenden Sie für verschiedene Sorten unterschiedliche Gefäße, damit es nicht zu Verwechslungen kommt. Spülen Sie die Samen nach der Salzwasser-Behandlung mit warmem Wasser.

Tipp: Für schwierige Keimer siehe auch unseren Artikel:

  Das Geheimnis, Saat zum Keimen zu bringen

Füllen Sie Ihre Saatgefäße fast bis zum Rand mit Erde oder gießen Sie die benötigte Anzahl Torftabletten mit lauwarmem Wasser auf. Stellen Sie sie die Töpfchen am besten gleich ins Mini-Gewächshaus (siehe rechts). 

Früher haben wir auf die Jiffies geschworen, aber seit ein paar Jahren verwenden wir Anzuchttabletts und im Ofen sterilisierte Anzuchterde.

Im Fachjargon heißen die Tabletts "Multitopfplatten", und der freundliche Gärtner um die Ecke besorgt sie, oder hat sie eh im Betrieb. Der Vorteil: Schön kompakt, dadurch bekommt man mehr Pflanzen in die teuer beheizte Anzuchtbox. Und da das Material dünn ist, kann man kann sie ggf. auf Maß zuschneiden. Und sie sind 'zigfach wiederverwendbar, sodass sich die Anschaffung rechnet.

Sofern Sie Anzuchterde verwenden, legen Sie die Samen einzeln in einem Abstand von ca. 1,5 bis 2 cm auf die Erde; eine dünne Erdschicht (ca. 3 mm) darüber sorgt für dunkle Keimbedingungen.

Arbeiten Sie mit Torf-Töpfchen, bohren Sie in etwa 1,5 bis 2 cm Abstand mit einem Streicholz 2 bis 3 mm tiefe Löcher in die Oberfläche der feuchten, frisch aufgequollenen Töpfe. Stecken Sie in jedes Loch ein Samenkorn und drücken Sie die das Torfmaterial vorsichtig zu.

Bevor Sie dann das Gewächshaus-Oberteil aufsetzen, sollten Sie Anzuchterde-Gefäße vorsichtig mit etwas lauwarmem Wasser gießen; Jiffy-Töpfchen haben noch vom Aufquellen genügend Feuchtigkeit. Öffnen Sie die Lüftung des Oberteils ein wenig, damit etwas Luft zirkuliert und frischer Sauerstoff hineinkommt. Sind keine Öffnungen vorhanden, klemmen Sie zwischen Ober- und Unterteil ein Streichholz oder einen Zahnstocher.

Kurs-Hauptseite

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausaat in Jiffy-Töpfchen

 

 

Tipp: Nicht nur die Samen der diversen Chili-Pepper-Sorten ähneln sich alle sehr stark, sondern auch die daraus wachsenden Jungpflanzen. Beschriften Sie daher alle Gefäße sofort nach dem Aussäen!

Wie schnell das Keimen tatsächlich vonstatten geht, hängt stark von der Temperatur ab. Zum Beispiel benötigen Chili-Pepper-Samen, die bei 32° C in den auf der Saatpackung angegebenen 8 Tagen keimen, bei 10° C leicht ein paar Wochen. Bei noch niedrigeren Temperaturen unterbleibt das Keimen womöglich gänzlich.

Auch nachdem die Keime zu sprießen beginnen, sollte man weiterhin "kalte Füße" für das Mini-Gewächshaus vermeiden. Insbesondere kalte Fensterbänke entziehen den Saatgefäßen stark ihre Wärme. Solche Kältebrücken können Sie unterbinden, indem Sie von vornherein Styroporplatten oder einen Streifen Styropor-Untertapete unter Ihr Gewächshaus legen. Noch besser sind die Heizmatten, die in Bau- und Gartenmärkten speziell für Mini-Gewächshäuser angeboten werden; sie sorgen während der gesamten Keimdauer für eine konstante Temperatur und benötigen nur sehr wenig Strom. Achtung: Oma's Heizkissen ist hierfür nicht geeignet; das wäre gefährlich und es verbraucht zuviel Strom. Außerdem gibt es sogar Gewächshäuschen, in deren Boden eine Heizmatte fest eingearbeitet ist; der Preis liegt allerdings um die DM 100,- (aber dafür rauchen Sie ja nicht, oder?).

Beheizter Anzuchtkasten

Noch komfortabler geht's mit einem beheizten, temperatur-
geregelten Anzuchtkasten. Die Temperatur haben wir auf
konstante 28° C eingestellt, überwacht mit einem Erd-
thermometer in einem der Jiffy-Töpfe.

Sobald die Keime heraussschauen, brauchen sie zum Wachsen (Sonnen-)Licht. Mickrige sich drehende langgewachsene Keimlinge sind ein Zeichen für zuwenig Licht. Sofern Ihre Anzucht nicht in einem sonnigen Südfenster steht, können Sie mit speziellen fluoreszierenden Pflanzenlampen nachhelfen, die Sie in etwa 15 bis 20 cm Abstand über die Pflanzen hängen und täglich für 12 bis 14 Stunden brennen lassen (gegebenenfalls Zeitschaltuhr verwenden).

Seitenanfang


Pikieren (Umsetzen)

Sofern die Temperatur stimmt, gehen die ersten Samen nach etwa 2 Wochen auf. Sobald mindestens zwei echte Blattpaare vorhanden sind, ist es soweit: Damit sich für das spätere Gedeihen der Pflanzen ein guter Wurzelballen bildet, können Sie Ihre Chili-Pepper-Pflänzchen einzeln in kleine Töpfe umsetzen (vom ersten Erscheinen der Keime bis zum Pikieren vergehen in der Regel weitere 2 bis 4 Wochen). Als Pikierholz eignet sich ein japanisches Ess-Stäbchen. Versuchen Sie nicht, die Pflänzchen einzeln aus der Erde herauszuziehen - die feinen Wurzeln reißen dabei sehr leicht ab. Als Erde verwenden wir gute Blumenerde.

Sobald es deutlich über 5 °C warm ist, können Sie die Pflänzchen schon gelegentlich zum Abhärten windgeschützt nach draußen in die Vormittagssonne stellen. So gewöhnen sich die empfindlichen Pflänzchen an das rauhere Klima im Freien und an die intensivere UV-Strahlung. Behalten Sie die Schößlinge dabei aber im Auge - zuviel Sonne und auch gefräßige Vögel machen sonst womöglich Ihre Mühe zunichte.

Manche Chili-Pepper-Gärtner empfehlen, jetzt ein wenig phosphorhaltigen Flüssigdünger zu geben; damit soll das in diesem Stadium wichtige Wurzelwachstum gefördert werden.

Seitenanfang

 

 

Pikierte Setzlinge

Pikierte Setzlinge


Umtopfen/Auspflanzen

Nach etwa weiteren 4 Wochen - und sofern Tag- und Nachttemperaturen es erlauben - können Ihre Chili-Pepper-Pflanzen dann in ihr endgültiges Quartier draußen umziehen; entweder in ein Pflanzgefäß oder ins Freiland.

Wichtig: Achten Sie aber auf jeden Fall darauf, daß auch nachts die Temperaturen keinesfalls mehr unter 5 °C fallen; sonst war alles bisherige umsonst! Peppers im Pflanzgefäß können alternativ natürlich auch im Wintergarten oder Gewächhaus bleiben.

 

Groß genug zum Umpflanzen

Groß genug
zum Umpflanzen


Umtopfen in Container

Chili Peppers eignen sich hervorragend als Kübelpflanze. Dies bringt zwei Vorteile: Zum einen lassen sich die Pflanzen auch auf dem Balkon und auf der Terrasse ziehen; zum anderen sind sie bei Kälte zwecks Frostschutz und zur Verlängerung der Lebensdauer ins Haus oder in den Wintergarten transportierbar. In unserem Klima ein unschätzbarer Vorteil.

Als Pflanzgefäß eignet sich alles, was der Wurzelbildung genug Freiraum läßt, also große Blumentöpfe, Kübel, Kunststoffeimer und Blumenkästen. Ob Sie Ton- und Terracotta-Töpfe Kunststoffgefäßen vorziehen, ist eine Glaubensfrage. Ton "atmet" und sieht besser aus. Kunststoffgefäße hingegen bieten den Vorteil, daß die Feuchtigkeit aus Erde und Wuzelballen nicht durch die Wände nach außen verdunstet. Schwarze Kunststoffbehälter speichern zudem die Wärme besser als andersfarbige Gefäße. Insbesondere bei Kunststoffeimern und Blumenkästen sollten Sie darauf achten, daß sich im Boden Löcher befinden, damit überschüssiges Gießwasser ablaufen kann; andernfalls müssen Sie ein paar 8 bis 10 mm große Löcher hineinbohren. Chili Peppers vertragen nämlich absolut keine Staunässe.

Meine Frau und ich verwenden gerne Kunststoff-Blumenkästen. Das geht zwar wegen des kleinen Volumens ein wenig auf Kosten der Wurzelentwicklung; dafür lassen sich pro 1-Meter-Kasten 3 Pflanzen unterbringen, sodaß sich selbst eine komplette "Plantage" schnell zwischen Wintergarten und Terrasse transportieren und platzsparend aufstellen läßt.

Wichtig: Gebrauchte Töpfe, Kübel und Schalen sollten Sie zunächst gut auswaschen, damit sie frei von eventuellen Krankheitserregern sind.

Tipp: Damit sich auch größere Kübel oder Container leicht bewegen lassen, kann man preiswert und mit wenig Aufwand fahrbare Untersätze basteln: Unter 25 bis 30 mm starke Holzplatten (bei Bedarf im Baumarkt zuschneiden lassen!) werden jeweils vier Möbelrollen (ebenfalls im Bau- oder Heimwerkermarkt erhältlich) geschraubt. Lackieren der Platten hilft gegen Verziehen bei Feuchtigkeit durch Gießwasser.

Die nachfolgenden Abbildungen zeigen, wie Sie beim Auspflanzen vorgehen.

 

 

Schritt 1: Zunächst verteilen Sie eine Handvoll Tongranulat oder gewaschene Kieselsteine ins leere Pflanzgefäß; dies ist ein weiterer Schutz vor Staunässe.

 

Schritt 2: Dann füllen Sie das Gefäß bis etwa 2 - 3 cm unter den Rand mit guter Blumenerde, zum Beispiel "Compo Sana".

Tongranulat

Tongranulat

Schritt 3: Als Düngung empfiehlt sich ein gutes Langzeit-Granulat, zum Beispiel der Gartendünger "Ferticote", den Sie nach Anweisung des Herstellers dosieren.

Verteilen Sie den Dünger gleichmäßig in der Erde.

Erde mit Dünger-Beimischung

Erde mit Dünger-
Beimischung

Schritt 4: Nehmen Sie die Pepper-Pflanzen vorsichtig nebst Erde aus ihren Töpfchen und setzen Sie sie so tief ein, daß die Oberkante des Wurzelballens mit etwa 1 cm Erde bedeckt wird. Um die Verdunstung zu regeln und Unkrautwuchs zu unterdrücken, können Sie die Erde mit einer Schicht Mulch bedecken.

Soweit Sie mehrere Pepper-Pflanzen in ein Gefäß setzen, sollten die Pflanzen voneinander einen Abstand von mindestens 30 bis 40 cm bekommen; in einen 1-Meter-Blumenkasten passen also drei Pflanzen. Da Sorten wie Gemüsepaprika, Feher und Cubanelle etwas ausladender werden und große schwere Schoten entwickeln, pflanzt man sie am besten einzeln in Eimer oder in große Töpfe (20 Liter oder mehr). Zu wenig Erde führt dazu, daß die Pflanzen (und die Ernte) kleiner ausfallen. "Heiße" Sorten mit kleinen Schoten - zum Beispiel Cayenne - begnügen sich auch mit kleineren Töpfen von 12 bis 14 cm Durchmesser. Wenn Sie unerwünschte Kreuzungen vermeiden wollen, kommt in jeden Container natürlich nur eine Sorte; so können Sie die Pflanzen an verschiedenen Orten aufstellen.

Schritt 5: Wässern sie die Pflanzen, um Erdhohlräume zu schließen und das Wurzelwachstum zu begünstigen.

Umpflanzen

Umpflanzen

Schritt 6: Geben Sie jetzt Ihren Pepper-Containern einen möglichst sonnigen, windgeschützten Standort. Bei Unterbringung im Gewächshaus oder Wintergarten gilt es, die Pflanzen durch Schattierung vor zuviel direkter Sonnenbestrahlung zu schützen.

In Blumenkästen lassen sich auch relativ zahlreiche Pflanzen leicht in die Sonne oder in den Wintergarten transportieren.

Seitenanfang

Praktische Blumenkästen

Praktische Blumenkästen

 


Auspflanzen ins Freiland

Besonders die großfrüchtigen Sorten, allen voran Paprika, liefern im Freiland meist bessere Ergebnisse als im Container - vorausgesetzt, die Lage stimmt. Da Peppers viel Sonne und Wärme brauchen (mindestens 6 bis 8 Stunden pro Tag), sollten Sie unbedingt eine Südlage wählen. Ein Beispiel: Selbst in unserem temperaturbegünstigten, aber nördlich vom Wohnhaus gelegenen Hochbeet gediehen die dem Gemüsepaprika ähnlichen Cubanelle-Peppers im Vergleich zu südlich vom Haus plazierten Containern recht mickrig. Auf der Nordseite wurden die Pflanzen (und die Früchte) nur halb so groß; auch zeigten sich weniger Früchte. "Heiße" Sorten wie Cayenne wuchsen auf der schattigen Nordseite so schlecht, daß sie umquartiert werden mußten (haben Sie kein Südbeet verfügbar, sollten Sie besser auf Container ausweichen, die Sie auf der Südseite aufstellen können). Das Auspflanzen ins Freiland kann drei Wochen nach dem letzten Frost geschehen; mit einem Folientunnel läßt sich die Wartezeit um bis zu 2 Wochen verkürzen. Es empfiehlt sich, die Erde bereits 8 bis 10 tage vor dem Auspflanzen vorzubereitenund das Beet zum Vorwärmen mit schwarzem Plastikmulch abzudecken. So gehen Sie vor:

  1. Damit der Boden nährstoffreich genug ist, sollten Sie etwas Kompost und/oder Mist einbringen; dies gilt besonders dann, wenn an derselben Stelle zuvor stark zehrende Pflanzen angebaut wurden. Außerdem sorgt der Kompost für Wasserspeicherung, zugleich verbessert er aber auch die Drainage. Besonders beim Paprika-Anbau empfiehlt es sich zudem, vor dem Pflanzen etwa 40 bis 80 g/m2 Volldünger auszubringen. Auch ein wenig Guano kann nicht schaden. Der pH-Wert der Erde - er gibt an wie sauer der Boden ist - sollte bei 6,5 liegen (der Toleranzbereich liegt zwischen 5,5 und 6,8).

  2. Nehmen Sie die Pflanzen aus ihren Töpfchen, ohne den Ballen zu verletzen. Geben Sie ihnen etwa 40 bis 50 cm Abstand und setzen Sie sie so tief ein, daß die Oberkante des Wurzelballens mit etwa 1 cm Erde bedeckt wird.

  3. Gießen Sie die Pflanzen an. Um die Verdunstung zu regeln und Unkrautwuchs zu unterdrücken, ist eine Mulchschicht empfehlenswert.

Und nicht vergessen: Geben Sie Ihren Pepper-Pflanzen einen möglichst sonnigen, windgeschützten Standort.

Tipp #1: Falls Sie ein Frühbeet haben, nutzen Sie es doch einmal für Peppers. Wenn die Pflanzen oben anstoßen, Glasabdeckung mit auf entsprechende Länge gesägten Holzleisten einfach höherlegen.

Tipp #2: Keine Terasse? Kein Balkon? Kein Garten? Dann helfen vielleicht unsere Ratschläge für die "Pepper-Plantage" in der Wohnung.

Seitenanfang

 

 

Alex beim Auspflanzen ins Freiland

Chili-Gärtner Alex beim
Auspflanzen ins Freiland


Blüte und Bestäubung

Die Blüten der meisten Chili-Pepper-Sorten sind zierlich (ca. 1 cm Durchmesser) und weiß, einige sind innen leicht grün. Peppers blühen fleißig den ganzen Sommer über, bis weit in den Herbst. Für den Menschen sind die kleinen meist weißen Blüten nicht duftend, aber besonders die nützlichen Schwebfliegen fühlen sich zu ihnen hingezogen, in der Dämmerung sogar Nachtfalter. Auch nach dem Ansatz von Früchten setzt sich die Blüte fort. An einundderselben Pflanze hat man daher Blüten und Früchte in den diversen Reifestadien; das macht die Chili-Pflanzen noch interessanter.

Tipp: Vielfach liest man, dass sich durch das Ausbrechen der ersten Blüte mehr Seitentriebe bilden und der Ertrag erhöht. Die Meinungen dazu sind geteilt. Mehr dazu unter Königsblüte - Knipsen oder nicht?

Stehen die Pepper-Pflanzen im Freien, braucht man sich um die Bestäubung keine Sorgen zu machen; dies erledigen die diversen Insekten. Lediglich im Wintergarten oder im Gewächshaus muß mit einem weichen Haarpinsel nachgeholfen werden; verwenden Sie für jede Sorte einen eigenen Pinsel. Wichtig ist, daß es jetzt nicht zu kalt ist: Damit sich Früchte bilden, muß die Temperatur während der Blütezeit mindestens 19 °C betragen.

Wollen Sie Chili Peppers zur Gewinnung von Samen züchten, um die Peppers sortenrein zu vermehren, so muß eine Kreuzbestäubung vermieden werden. Wachsen mehrere Sorten im Freien, sind Gaze-Netze vonnöten; andernfalls müßte mit verschiedenen Standorten (separate Gewächshäuser) gearbeitet werden.

Seitenanfang

Crash-Kurs Hauptseite

Blühende Jalapeno-Pflanze

Auch nachdem sich Früchte gebildet haben, produzieren Chilis - hier eine Jalapeno-Pflanze - den ganzen Sommer über Blüten.

Jalapeno-Blüte

Impressum, Copyright, Kontakte, Disclaimer, Warenzeichen etc. 

Copyright © 1997-2008 by Harald Zoschke & Suncoast Peppers GmbH. All rights reserved - Alle Rechte vorbehalten. Reproduktion von Bildern und Texten - auch auszugsweise - nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung.