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Das Schärfste aus der Welt der Chili Peppers: Chilis, Peperoni, Salsa, Hot Sauce, Grillen, Kochen ...

Das Schärfste aus der Welt der Chili, Paprika & Co.

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Hot News Pepperworld NewsHot News

Interessantes aus der Welt der Chili Peppers

An dieser Stelle berichten wir über Neues aus der Welt der scharfen Schoten, "Fiery Foods" und verwandte heiße Themen.
Die älteren Nachrichten stehen weiter unten, die neuen oben.

Indien plant Bhut-Jolokia-Granaten

Steven Raichlens Barbecue Bible erhält Auszeichnung

Capsaicin-Pflaster erhält EU-Zulassung

Bhut-Pizza in Taiwan

Abnehmen mit Chilis + grünem Tee?

Neuer Bhut-Rekord - nicht zuhause nachmachen!

Neues von Chilihead Michael "Mad" Anthony & Co.

Chiltepins bei Slow Food in der "Arche des Geschmacks"

Cola Rebell: Die schärfste Cola der Welt

Scharfe Chilis besser vor Phytophtora-Befall geschützt?

NuMex 6-4 Heritage: Neuauflage eines Chili-Klassikers

Honigbienen gegen Raupen

Neben Chili-Sorte "Renate" jetzt auch "Harald"

Rezepte gegen den Winterblues bei Spicy's in Hamburg

Koks-Schmuggel mit Hot Sauce

Pepperworld Hot Shop feiert sein Achtjähriges

Das Neueste aus der Pepperworld als RSS Newsfeed

Pepperworld News Archiv 2008  - Neuer Ristra-Rekord in New Mexico + Chocolate Bhut Jolokia - eine interessante Neuzüchtung + Capsaicin schützt Chilis vor Pilzbefall + Bhut Jolokia wird eine Chili-Krawatte
gewidmet + Neue Forschungserkenntnise zum Einheizen mit Chilis +
Deutsches Olympia-Pferd mit Capsaicin gedopt + "Insane Dave" huldigt
"Ghost Pepper" alias Bhut Jolokia + Chilis erleichtern Zahnarztbesuch + Schon bald preiswerte Scoville-Messgeräte? + Chili-Sorte"Renate": Pepperweltlerin wird Ehre zuteil  u.v.a.m.


 

 

 

 

 

Pepperworld News

 

Indien plant Bhut-Jolokia-Granaten

Juni 2009 - Einem Bericht in der Web-Ausgabe der britischen BBC News vom 25.6. zufolge plant Indien die Entwicklung von Granaten, die mit Pulver von Bhut Jolokia gefüllt sind, dem laut Guinness World Records schärfsten Chili der Welt (siehe unseren Bericht). Angeblich sollen die Granaten zur Bekämpfung von Aufständen eingesetzt werden. Den Vorteil sehen die Militärs darin, Personen vorübergehend zu "immobilisieren", statt sie zu töten. Immerhin!

Außerdem, so werden Wissenschaftler der indischen Defence Research and Development Organisation (DRDO) zitiert, werde man den scharfen Chili als Lebensmittelzusatz für die Truppen unter kalten Einsatzbedingungen einsetzen. Wenn's im Krisengebiet mal so richtig knackig kalt wird, können die Soldaten ja auch von ihren scharfen Granaten naschen...

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Bhut-Jolokia-Granaten?

Raichlens Barbecue Bible erhält Auszeichnung

Juni 2009 - Grillen und feurige Küche hängen bekanntlich eng zusammen. Daher freut es uns, dass die erst im März dieses Jahres erschienene deutsche Ausgabe der Barbecue Bible von Grill-Guru Steven Raichlen vom Deutschen Institut für Koch- und Lebenskunst als Kochbuch des Monats Juni 2009 ausgezeichnet wurde. Kochen ist eine der ersten hochkreativen Leistungen des Menschen; dies versucht das Institut bewusst zu machen, unter anderem in Vorträgen, Seminaren, Publikationen und deren Förderung. Zudem baut es eine Bibliothek auf, schult Auszubildende, zeichnet Köche und Künstler aus und macht besondere Leistungen bekannt. Steven Raichlens neues Buch bietet sagenhafte 500 Rezepte, viele "So wirds gemacht"-Fotostrecken und unzählige nützliche Tipps für Griller. EIne verdiente Auszeichnung, meinen wir.

The Barbecue Bible ist im Pepperworld Hot Shop erhältlich.

Produkt-Info im Shop

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The Barbecue Bible - Rezeptsammlung und Nachschlagewerk für Grillfreunde

The Barbecue Bible:
Rezeptsammlung und
Nachschlagewerk für
Grillfreunde.

Capsaicin-Pflaster erhält EU-Zulassung

Mai 2009 - Bereits im Chili Pepper Buch 2.0 berichteten wir kurz über ein neuartiges Capsaicinpflaster der biopharmazeutischen Firma NeurogesX, das sich bei Drucklegung noch im Test befand.

In diesem Monat erhielt das Produkt die EU-Zulassung und wird künftig zur Behandlung von peripheren neuropathischen Schmerzen bei nicht-
diabetischen erwachsenen Schmerzpatienten zur Verfügung stehen.

Die Zulassung folgt einer Empfehlung der European Medicines Agency (EMEA) vom 19. März. Laut EMEA-Mitteilung reduzierte das Pflaster mit dem Handelsnamen Qutenza® in klinischen Studien Schmerzen, die durch eine Dysfunktion oder eine Schädigung von Neuronen hervorgerufen werden (sog. neuropathischer Schmerz). Das Pflaster wird vom Arzt angewendet und liefert lokal die konzentrierte Dosis von 8 mg Capsaicin; es wird für 60 Minuten aufgebracht (am Fuß für 30 Minuten). 

Die Chili-Schärfesubstanz ist ein selektiver Agonist des Vanilloid-1-
Rezeptors (TRPV1; siehe auch hier), der eine wichtige Rolle bei der Vermittlung der körpereigenen Antwort auf verschiedenste Schmerzreize spielt. Anhaltende Stimulation von TRPV1 führt zu einer Desensibili-
sierung der sensorischen Neuronen, die für die Schmerzübertragung verantwortlich sind, was zur Schmerzlinderung führt.

Quellen: EMEA-Mitteilung März 2009, NeurogesX-Presse-Information.

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Bhut-Pizza in Taiwan

Mai 2009 - Außer in  ihrem Heimatland USA ist die Fast-Food-Kette Domino's Pizza auch in diversen internationalen Märkten präsent und passt ihre Produkte länderspezifisch an. Taiwanesen kommen jetzt in den Genuss einer speziellen Pizza mit Bhut Jolokia. Die auch als Ghost Pepper bekannte Sorte ist laut Guinness World Records der schärfste Chili der Welt (siehe unseren ausführlichen Bericht). Am 29. Mai startet den Taiwan News zufolge eine Promo-Kampagne mit Fotowettbewerb (Schnapschuss nach Verzehr der peppigen Pizza) und Wettessen. Dem taiwanesischen Nachrichtenblatt zufolge enthält die Pizzasoße - eine Currysoße - 5 Prozent des heftigen Chilis. Der Pizzakarton zeigt schon mal, was den mutigen Esser erwartet. Wer nicht zufällig gerade nach Taiwan kommt, kann sich damit trösten, seine Pizza hierzulande mit Lava Jolokia Fiery Hot Sauce "aufzupeppern"...

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Peppige Pizza

Abnehmen mit Chilis + grünem Tee?

April 2009 - Eine Kombination aus grünem Tee und dem Chili-Wirkstoff Capsaicin soll ein nachhaltiges Sättigkeitsgefühl vermitteln, so eine Anfang des Monats in Clinical Nutrition veröffentlichte Studie, die sich auf dänische und holländische Forschungsergebnise stützt.

27 zufällig ausgewählte Versuchspersonen mit vergleichbarem BMI erhielten über je drei Wochen an zehn Tagen grünen Tee mit Capsaicin, dasselbe zusätzlich mit der milden Paprikasorte CH-19, oder ein Plazebo. Erfasst wurden Appetit, Energieaufnahme, Körpergewicht und Herzfrequenz. Das Ergebnis:

Die Kombination aus grünem Tee mit Capsaicin und CH-19 reduzierte die Energieaufnahme bei positiver Energiebilanz ; grüner Tee und Capsaicin allein unterdrückten das Hungergefühl und vermittelten ein Sättigkeits-
gefühl besser bei negativer als bei positiver Energiebilanz (positive Energiebilanz = mehr Kalorien aufgenommen als verbraucht; negative Energiebilanz = weniger Kalorien aufgenommen als verbraucht).

Die Kombination dieser Wirkstoffe könnte somit helfen, die Energieauf-
nahme zu reduzieren, Gewichtszunahme zu verrigern und Gewichtsab-
nahme zu fördern. Also Chili in die Tassse, abnehmen und Tee trinken? Hier kommts sicher auf die richtige Dosierung und auf weitere persönliche Umstände an - auf jeden Fall aber interessante Perspektiven.

Mehr zu diesem Thema (sciencedirect.com)

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Chilis + grünem Tee

Grüner Tee und Chilis
helfen laut neuer Studie
womöglich bei der
Gewichtskontrolle.

Neuer Bhut-Rekord - nicht zuhause nachmachen!

April 2009 - Alle Chili- und Currywurst-Wettessen verblassen bei dem Rekord, den eine Inderin aus der Heimat der Bhut Jolokia aufgestellt hat.

In unserem umfassenden Beitrag über den weltschärfsten Chili Bhut Jolokia haben wir bereits über Anandita Dutta Tamuli aus Jorhat ( Assam) berichtet - vor zwei Jahren verspeiste sie innerhalb von zwei Minuten 60 (!) frische Bhut-Jolokia-Chilis.

Nun wollte die Stahlmagen-Frau ihren Rekord noch einmal für die Guinness World Records wiederholen, brachte es vor laufenden Kameras und vor den Augen des britischen Star-Kochs Gordon Ramsay auf "nur" 51 Bhut-Chilis. Auch das ist unglaublich - uns reicht eine Viertel Bhut-Chili allemal für heftigste Schweißausbrüche! A pro pos Augen - die hat sich Anandita einem britischen TV-Bericht zufolge beim selben Anlass innerhalb einer Minute mit 24 Jolokia-Chilis gerieben. Autsch!

Eines steht fest: Wir hier bei Pepperworld werden keinesfalls versuchen, weder den Bhut Jolokia Ess- oder den Augenreib-Rekord zu brechen!

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Bhut Jolokia Photo (c) 2007 Harald Zoschke

Die Weltschärfsten:
Bhut Jolokia Chilis

Neues von Chilihead Michael "Mad" Anthony & Co.

März 2009 - Die etwas Reiferen unter uns erinnern sich... in den 1970er Jahren schlossen sich Spitzenmusiker namhafter Rockbands zu neuen Formierungen zusammen, sogenannten "Supergroups", z. B. Cream oder Emerson, Lake & Palmer. So etwas dürfen wir jetzt nach langer Zeit mal wieder erleben: Zusammengetan haben sich Michael Anthony, jahr-
zehntelang Bassist bei Van Halen, Sammy Hagar (dort lange Zeit Sänger), Ausnahme-Gitarrist Joe Satriani und Drummer Chad Smith von den Red Hot Chili Peppers, die sich derzeit ja eine längere Auszeit gönnen. Das neue Band-Projekt nennt sich Chickenfoot. Für Freunde des Classic Rock eine ausgesprochen gute Nachricht.

Michael "Mad" Anthony

Michael Anthony (Bild) ist in Chili-Kreisen als "Mad" Anthony" bekannt; seine Soßen sind hierzulande im Pepperworld Hot Shop erhältlich. "Red Rocker" Sammy Hagar ist ebenfalls ein Freund der scharfen Küche, seiner Leidenschaft hat er mit "Red Voodoo" sogar einen Song gewidmet (bei Interesse mal nach "Red Voodoo" und "Lyrics" dazu googeln).

Chickenfoot arbeitet derzeit an einem Album; drei vielversprechende Songs daraus kann man sich auf der Website der Band bereits anhören. Außerdem ist in diesem Sommer eine Tournee zum Album geplant; Konzerte gibts auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Das Debütalbum wird "Chickenfoot" heißen und in Deutschland voraussichtlich ab 5. Juni zu kaufen sein.
Update 6. Juni 2009: Das Chickenfoot-Album rockt!!

Chickenfoot Band-Website Tour-Termine  MySpace-Seite

Mad Anthony Soßen im PW Hot Shop  Bericht über den Hersteller

Rezept: Mad Anthony's Chickenfoot Sandwich

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Chickenfoot Logo

 

Chickenfoot - eine viel versprechende neue Rock-Band mit Spitzen-
Musikern, die gern
scharf essen.

 

Chiltepins bei Slow Food in der "Arche des Geschmacks"

März 2009 - Gourmets, die es gern feurig mögen, schätzen die wildwachsenden Chiltepins als eine ganz besondere Delikatesse, denn sie zeichnen sich durch ein spezielles Aroma und eine klare, schneidende Schärfe aus. Meist werden sie getrocknet verwendet. 

Da die Chiltepin-Büsche in der Sonora-Wüste Nordmexikos und dem angrenzenden südlichen Texas und Arizona weit verstreut wachsen und die kleinen Beeren mühevoll per Hand gezupft werden müssen, gehören sie neben Safran zu den  teuersten Gewürzen der Welt. Besonders Salsas, Suppen sowie Eintopf- und Bohnengerichten verleihen die Mini-Chilis Feuer und Aroma; als Flocken machen sie jede Pizza zum Erlebnis der verschärften Art. Siehe auch unseren ausführlichen Chiltepin-Beitrag.

Wie wir soeben erfuhren, zählen Chiltepin zu den zehn meistgefähr-
deten Lebensmitteln des amerikanischen Kontinents
; daher wurden sie in die "Arche des Geschmacks" (Ark of Taste) von Slow Food aufgenommen. Die Arche des Geschmacks ist ein internationales Projekt von Slow Food, um regionale Lebensmittel, Nutztier- und Nutzpflanzen-
arten vor dem Vergessen zu retten.

Slow Food Chiltepin Info (US)   Slow Food Deutschland  PepperBase

„Arche des Geschmacks®“ ist ein eingetr. Warenzeichen von Slow Food International.

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Klein und feurig: Chiltepin

Klein, stark, scharf:
"Ur-Chili" Chiltepin  

 

Cola Rebell: Die schärfste Cola der Welt

März 2009 - Nachdem die Chili-Welle auch bei uns so richtig ins Rollen gekommen ist, gibts kaum noch etwas, das sich nicht mit den scharfen Schoten "aufpeppern" ließe. Aber wer hätte dabei an Chili-Cola gedacht? Drei Hamburger kamen auf eben die Idee und setzten sie in die Tat um.

Laut Website des Herstellers endstand das Projekt aus einer Barlaune heraus - einer kippte dem anderen Hot Sauce in die Cola, und irgendwie schmeckte es, und man kam auf die heiße Idee, ein Produkt daraus zu machen. Nach diversen Experimenten und Geschmackstests entstand "Cola Rebell" - die verschärfte Erfrischung wird derzeit auf der Gastronomie-Messe Internorga vorgestellt (13. bis 18. März in Hamburg, Hamburger Messehallen).

Die Capsicum-Cola ist in zwei Varianten erhältlich - "klassisch" mit dem zarten Geschmack von Ingwer und Chili (Bild rechts) und "scharf" mit dreifacher Chili-Dosis. Laut Hersteller besteht die braune Brause mit Chili-Kick aus natürlichen Zutaten und hat auch gut Koffein.

Die Rebellen waren so nett, uns Proben zuzusenden. Beide Varianten schmecken gut gekühlt lecker. "Klassisch" (normal) hat für den capsaicingewöhnten Chilifan womöglich etwas wenig Schärfe, "scharf" hat einen deutlichen Chili-Kick, gut abgestimmt mit dem Getränk, und dürfte für die meisten Colatrinker, die mal was anderes probieren wollen, die optimale Dosis sein. Allerdings ist im Cola-Rebell-Sortiment auch noch Raum für eine "extra harte" Version.

Produkt-Info (Anbieter)

Wir durften hier schon über Chili-Nasenspray berichten, Chili-Lippen-
Gloss, Chili-Wein, Chili-Gummibärchen und Chili-Zahnpasta. Gespannt warten wir, welches Produkt als nächstes in verschärfter Form erscheint!
(Chili-Kaffee haben wir in Süditalien übrigens auch schon entdeckt.)

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Chili-Cola "Cola Rebell"

Scharfe Chilis besser vor Phytophtora-Befall geschützt?

Februar 2009 - Die pilzartigen* Erreger der Gattung Phytophthora zählen zu den gefährlichsten Schadorganismen an Pflanzen. Die Variante Phytophthora capsici ist, wie der Name vermuten lässt, ursprünglich eine Krankheit von Chili-Pflanzen, befällt unter anderem auch Kürbisgewächse und Tomaten. In der Erde greift der Erreger die Wurzeln an, befällt aber auch Blätter und Früchte, wenn durch durch starken Regen oder Bewässerung bei schlechtem Ablauf infizierte Erde auf die Pflanze spritzt. In New Mexico ist dies durch die Flutung der Felder zur Bewässerung häufig ein Problem. Zwar gibt es es inzwischen wirksame Präparate gegen Phytophthora; wirksamer wäre jedoch genetische Resistemz gegen diese Pflanzenkrankheit. 

In der Ausgabe Oktober 2008 von HortScience, einer Publikation der American Society for Horticultural Science, wurde eine Studie vorgestellt, in der erstmals der Einfluss von Chili-Schärfe auf Phytophthora capsici untersucht wurde - wenn auch leider mit enttäuschendem Resultat.

Durchgeführt wurde die Studie von Mohammed B. Tahboub (Postdoctoral Researcher, Texas A&M University), Soumaila Sanogo (Pflanzen- Pathologe und Teamleiter, New Mexico State University), Paul Bosland (Chili-Züchter, ebenfalls NMSU) und Leigh Murray (Statistiker, Kansas State University).

Feldbeobachtungen ließen zunächst vermuten, dass jene Chili-Pflanzen, die schärfere Früchte produzieren, unempfindlicher gegen Phytophthora sind als milde Sorten. Untersucht wurden dann sowohl die Wurzeln als auch die Früchte der verschiedenen Sorten. Das Resumee der Studie war jedoch, dass es keinen Zusammenhang zwischen der Schärfe und der Resistenz gegen Phytophthora gibt. Beispielsweise blieben Wurzeln der Chili-Sorte Jalapeño von Phytophthora weitgehend verschont, während sich auf den Früchten der stärkste Befall aller untersuchten Sorten zeigte. Bei allen anderen Sorten war es hingegen genau umgekehrt. Da die Wurzeln ja nicht den Schärfewirkstoff Capsaicin enthalten, sondern nur die Früchte, konnte der Schärfegrad als Einflussfaktor ausgeschlossen werden. 

Andere Faktoren als ihre Schärfe bestimmen also deren Anfälligkeit der Chilifrüchte auf Phytophthora capsici - genetische Unterschiede und die Stärke der Außenhaut gehören zu den Faktoren, die noch näher erforscht werden müssen.

Anderen Untersuchungen zufolge schützt das Capsaicin allerdings die  Chili-Samenkörner vor zerstörerischen Pilzen wie Fusarium - siehe News August 2008.

* Pilzartig deshalb, weil die zu den Oomyceten gehörigen Phytophtora näher mit Algen als mit Pilzen verwandt sind. Zu dieser Gruppe gehören die Erreger gefürchteter Pflanzenkrankheiten wie z. B. der Falsche Mehltau.

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Jalapeno (links) und New Mexican

 

Neue Chili-Studie: Wurzeln von Jalapeño (links) blieben von  Phytophthora capsici weitgehend verschont, Befall aber auf den  Früchten. Bei anderen Sorten wie New Mexican (rechts) war es genau umgekehrt. Schärfe als Einflussfaktor scheidet laut Studie daher aus.

 

NuMex 6-4 Heritage: Neuauflage eines Chili-Klassikers

Januar 2009 - Wer einmal im Herbst in New Mexico unterwegs war, wird niemals das unwiderstehliche Aroma frisch gerösteter grüner "New Mexican" Chilis vergessen. Sie sind im US-Südwesten praktisch Grundnahrungsmittel, das gefüllt oder als Gemüse zu nahezu jeder Mahlzeit gegessen wird. Seit den 1950er Jahren war '6-4' eine der beliebtesten Sorten dafür. Das typische Aroma entwickelt sich beim Rösten, aber im Laufe der Jahrzehnte war es schwächer geworden; viele Konsumenten klagten darüber.

Daher sind Dr. Paul Bosland und seine Kollegen beim Chile Pepper Institute der New Mexico State University zurück zu den Wurzeln gegangen: 2002 wurde '6-4' Originalsaat aus dem staatlichen Archiv geholt, die dort seit über 40 Jahren in flüssigem Stickstoff verwahrt wird. Durch Selektion wurden dann die besten Pflanzen ausgesucht und weiter vermehrt - das kräftige Original-Aroma war zurück, nebenbei robustere, ertragreichere Pflanzen mit uniformer Höhe und gleichmäßigerer Fruchtgröße. Als nächstes wurde dann großflächig für die Saatgewinnung angebaut, und ab Januar 2009 steht endlich genug Saat zur Verfügung, dass die Chili-Farmer im Süden New Mexicos den heiß ersehnten 'Heritage New Mexico 6-4' anbauen können. Schon während des Testanbaus haben Chili-Fans versucht, die schmackhaften Schoten vom Feld zu stehlen, so Bosland.

Zeitgleich ist diese Saat-Neuheit bereits im Pepperworld Hot Shop erhältlich. Produkt-Info

Außerdem wurde Saat für sechs weitere beliebte NuMex-Sorten in den Shop aufgenommen - ebenfalls original aus New Mexico.

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NuMex 6-4 Heritage

 

NuMex 6-4 Heritage

 

 

Honigbienen gegen Raupen

Januar 2009 - Schmetterlingsraupen sind nicht nur selbst gefräßig, sie haben auch selbst Feinde, besonders die Faltenwespen. Um diese aufsüren zu können, besitzen die Raupen feine Sinneshärchen. Damit registrieren sie die Luftbewegung, die anfliegend Wespen mit ihrem Flügelschlag erzeugen. Die Raupen lassen sich dann einfach auf den Boden fallen oder erstarren. Da die Wespen nur Beute jagen, die sich bewegt, sind sie damit außer Gefahr. Die Würzburger Forscher fanden heraus, dass Honigbienen ungefähr die gleiche Körpergröße und Flügelschlagfrequenz wie die Faltenwespen haben und auf Raupen auf sie genauso reagieren. Schwirren also häufig Bienen in iherer Nähe, bedeutet das für die Raupen dermaßen viel Stress, dass sie bis zu 70% weniger Blattmasse fressen als ihre Kollegen ohne Bienenstress. Untersucht wurde dies an Paprika- und Sojabohnen-Pflanzen, d.h. die nützliche Erkenntnis könnten durchaus für Chiligärtner, besonders mit Gewächshaus, von Nutzen sein. Wieweit sich die Erkennnisse für Gärtner und Landwirte systematisch nutzen lassen, wollen die Würzburger Biologen jetzt im Frühjahr testen - hierzu sicht man derzeit einen geeigneten Bio-Hof.

Quelle: Jürgen Tautz und Michael Rostás: „Honeybee buzz attenuates plant damage by caterpillars“, Current Biology 18 (24), S. R1125 - R1126
und Website der Uni Würzburg.

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Honigbiene auf Jalapeno-Blüte

Bienen sind offenbar
nicht nur  gute Bestäuber
(wie hier bei unseren Habaneros), sondern
bremsen durch ihre
Anwesenheit die
Fresslust von Raupen.

Neben Chili-Sorte "Renate" jetzt auch "Harald"

Januar  2009 - Nachdem der renommierte Tomaten- und Chili-Züchter Dr. Mario Dadomo 2008 zu Ehren der Pepperweltlerin Renate Zoschke eine Sorte "Renate" getauft hat, wurde selbige Ehre nun auch ihrem Mann zuteil. In unserem Chili Pepper Wandkalender 2008 zeigten wir für den Monat Februar eine violette Zierchili-Sorte, die zu diesem Zeitpunkt noch unbenannt war: Mit Beginn der Saatproduktion für diese Sorte gab Dr. Dadomo ihr jetzt offiziell den Namen "Harald".

Harald Zoschke, Dave DeWitt, Mario DaDomo

Tomaten- und Chili-Züchter Dr. Mario Dadomo aus Parma (r), hier
mit "Pope of Peppers" Dave DeWitt (m) und Harald Zoschke (l)

Chili-Sorte "Renate" rundlich, "Harald" länglich... danke, Mario!

Ein kleines Kontingent dieser neuen Sorte ist bereits im Shop verfügbar.

  Harald-Saat im Shop

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Neue Chili-Sorte "Harald"

Nett und violett:
Neue Chili-Sorte
"Harald".

Rezepte gegen den Winterblues bei Spicy's in Hamburg

Januar 2009 - Passend zur kalten Jahreszeit ist beim Hamburger Gewürzmuseum Spicy's vom 13.1. bis zum 26.04. den Themenschwer-
punkt: "Wellness - Rezepte gegen den Winterblues". Bei den Gewürzen vermittelt zum Beispiel die warme, sinnliche Vanille Geborgenheit, Zimt wirkt als Bad im Winter wärmend und im Essen beruhigend auf den Magen. Ingwer duftet und belebt herrlich in Körperlotionen und wirkt als Tee antibakteriell. Wer kennt nicht die guten alten Lavendelsäckchen? Im Schrank sorgen sie für frischen Duft und helfen bei Schlafstörungen. Gerade in unserer heutigen schnelllebigen Zeit ist es besonders wichtig, sich kleine Oasen zum Entspannen zu schaffen. Durch die verschiedenen Düfte wird das Riechen wieder mehr in den Vordergrund gerückt. Aber auch zum Schauen gibts dort eine Menge, inklusive der von Pepperworld zum Thema Chilis, Medizin und Gesundheit eingerichteten Vitrinen. Geöffnet Dienstags - Sonntags 10.00 bis 17.00 Uhr.
Wie Sie hinkommen und weitere Infos siehe
www.spicys.de

Chili-Nasenspray, Salben und mehr: Eine
der von Pepperworld eingerichteten Vitrinen.

Weitere Informationen über Spicy's Gewürzmuseum in unserem Fotobericht. Chili-Wellness-Infos auf Pepperworld hier

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Spicy's Maskottchen
Spicy's Maskottchen

Jedes Jahr bietet
Spicy's Gewürzmuseum
eine Reihe
interessanter
Sonderschauen
und Aktionen.

Koks-Schmuggel mit Hot Sauce

Januar  2009 - Forrest Gump sagte im gleichnamigen Film: "Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie, was man bekommt."
Das weiß man bei Hot Sauce offenbar auch nicht immer:

In Kanada hat die Polizei in einer Ladung Hot-Sauce-Kartons Kokain im Wert von 40 Millionen (!) Dollar sichergestellt. Die flachen Beutel mit dem weißen Pulver hatten die Schmuggler auf die Wellpappeinlagen zwischen den Flaschen geklebt; beim gespickten Produkt handelte es sich um "Sari Hot Sauce" aus Guyana (Südamerika). Wie die kanadische Zeitung "The Toronto Star" am 26.12.2008 berichtete, war dies bereits die zweite aufgeflogene Lieferung dieser Art an eine Importfirma für karibische Lebensmittel in Toronto; insgesamt wurden 376 kg Koks mit einem geschätzten Straßenwert von 54, 5 Millionen Dollar gefunden.  Pepperworld meint: Das "normale" (und legale) Pepper High reicht
doch! ;-)

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Pepperworld Hot Shop feiert sein Achtjähriges

Januar 2009 - Wie die Zeit vergeht! Vor acht Jahren war es soweit - als erster deutscher Online-Laden speziell für Liebhaber von Chilis und "Fiery Foods" öffnete am 23. Januar 2001 der Pepperworld Hot Shop seine virtuellen Ladentüren.

Der scharfe Shop hat sich als zentrale Anlaufstelle für alle etabliert, die es gern ein wenig pikanter mögen und dabei auf Qualität achten.

Auch wenn der Pepperworld Hot Shop Jahr für Jahr umfangreicher wird - wir haben keinerlei Ambitionen,  "die Größten" zu sein, sondern werden Ihnen weiterhin ein handverlesenes "Klasse statt Masse" Sortiment bieten, getreu unserem Motto: "Feuriges vom Feinsten". Freuen Sie sich weiterhin auf einige Überraschungen!

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Erläuterungen, Hinweise auf Reader und weitere Infos finden Sie hier.

Im Klartext finden Sie die RSS-Nachrichten auch hier, aber der Sinn liegt natürlich in der Abfrage per RSS-Reader.

Die periodisch aktualisierten Nachrichten umfassen Schlagzeilen aus der Welt der Chilis, Verfügbarkeit neuer PW-Beiträge, neue Produkte im Pepperworld Hot Shop und vieles mehr. So sind Sie immer bestens informiert.

 

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Bleiben Sie dran!!!

Schon sehr bald bringen wir hier weitere News aus
der Welt der Chili Peppers - bleiben Sie dran

 

 

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